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      Aufarbeitung des Sambazuges

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      Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsfreunde Lüneburg e.V. (AVL e.V.) ist als gemeinnützig anerkannt.
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      Geschichte des Sambazuges

      1950 ließ die Osthannoversche Eisenbahnen AG (OHE) einen, mit Mitteln des Marshallplans finanzierten, vierteiligen Gesellschaftszug bei Henschel bauen.

      Diese vierachsigen Wagen bestachen durch ihren Fahrkomfort und ihre Geräumigkeit, wodurch der Zug auch als "Samba Zug" bekannt wurde. Der Zug bestand aus dem Pack-/Barwagen 1990 und den drei Sitzwagen 2001, 2002 und 2003.

      Ab ca. 1965 wurden die Wagen regelmäßig auch im "normalen" Schienen-Personenverkehr, auf der damaligen OHE Strecke Lüneburg-Bleckede, eingesetzt. Leider verlagerte dort die OHE den Personenverkehr im Jahr 1977 auf Busse, wodurch die Wagen bei der OHE nicht mehr benötigt wurden.

      Der "1990" gelangte direkt zur Arbeitsgemeinschaft Verkehrsfreunde Lüneburg (AVL).

      Zu Pfingsten 2013 gelang es uns den "1990" nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb zu nehmen.

      Seither erfreut er uns und unsere Fahrgäste bei unseren Fahrten.

      Der Wagen 2002 wurde 1978 durch eine Brandübung schwer beschädigt und anschließend verschrottet.

      Der Wagen 2001 wurde 1981 an die Dampflokgemeinschaft 41 096 (DG 41 096) in Klein Mahner verkauft. Die dortigen Eisenbahnfreunde arbeiteten den "2001" auf und setzten ihn bis Mitte der 2000er in ihren Zügen ein.

      Der Wagen 2003 wurde 1980 an die Dampfeisenbahn Weserbergland (DEW) verkauft, gelangte später aber auch zur DG 41 096.

      Nachdem wir mit der Dampflokgemeinschaft 41 096 Verhandlungen zum Erwerb der beiden Wagen aufgenommen und uns geeinigt haben, musste noch die Finanzierung des Kaufbetrages gesichert werden.

      Der Kaufpreis wurde aus Rücklagen für den Erwerb, Spenden der Mitglieder und Spenden unserer Fahrgäste aufgebracht.

      Als der Kauf der Wagen gesichert war, führten wir an mehreren Tagen Arbeiten zur Herstellung der Lauffähigkeit durch, u.a. mussten wir hierfür zwei Puffer zerlegen und instand setzen.

      Nach Abschluss dieser Arbeiten konnte uns die Lauffähigkeit (also die Eignung zum Schleppen der Wagen mit bis zu 50 km/h) bescheinigt werden und wir begannen mit der Organisation der Abholung, welche dann am 14. September 2013 stattfand.

      Da wir mit einer Diesellokomotive aus Lüneburg anreisen mussten, bot es sich an, unseren bereits vorhandenen Sambawagen den "1990", mit nach Klein Mahner zu nehmen.

      In Klein Mahner angekommen waren die letzten verbliebenen Wagen des Samba-Zuges nach 34 Jahren erstmals wieder vereint.

      Den Fortschritt der Aufarbeitung können Sie im Tagebuch des Sambaprojektes verfolgen.

       

      Video der Überführung

      Von der Überführung der beiden Sambawagen wurde von einem unserer Vereinsmitglieder ein Video angefertigt.