Über die Elbe nach Stiepelse

Elbdeich bei Neu Bleckede
Rübergemacht: Blick vom Ostufer der Elbe auf Bleckede. Foto: U. Wenner

Unsere Wanderempfehlung ab Bleckede: Nutzen Sie die Fähre und setzen Sie über auf das Gebiet der ehemaligen DDR. Vom Anleger auf dem anderen Elbufer geht es über den Elbdeich nach Stiepelse. Der Weg ist ungefähr sechs Kilometer lang, fest und eben. In Stiepelse laden mehrere Gaststätten zur Rast.

 

Vom Zug einige Schritte zur Bahnhofstraße (die parallel zu den Gleisen laufende Straße) und dann nach rechts auf der Bahnhofstraße zur ersten Straße links, der Gartenstraße. Sie führt auf die Breite Straße. Auf dieser nach links bis zur ersten Straße rechts, der Zollstraße. Auf der Zollstraße bis zur ersten Straße rechts, dem Fährweg. Am Ende des Fährwegs auf den Treppen über den Damm und dann in dieser Richtung weiter zu der am Hafenbecken entlangführenden Autostraße. Nach links führt sie zum Fähranleger.

 

Am anderen Elbufer hält man sich rechts und kommt so, an einem DDR-Wachtturm vorbei, zum befestigten Weg auf dem Elbdeich, auf dem man elbaufwärts wandert. Den Weg begleiten auf der Elbseite abwechslungsreiche Auwälder und zahlreiche Kleingewässer, auf der Landseite weite Felder und malerische Baumgruppen. Nach ungefähr fünf Kilometern kommt man zum Ortseingang von Stiepelse. Ein Weg zweigt nach links vom Deich ab und führt auf die Elbstraße, die Stiepelse durchquert. An der Elbstraße liegen die Kirche St. Marien (sie erhielt 1852 ihr heutiges Aussehen) sowie die Gaststätten Strandhaus (Elbstraße 5, 038844/23525) und Wiesenhof (Elbstraße 33, 038844/21845).

 

Von Neu Neetze nach Bleckede

neuneetze
GDT 0518 in Neu Neetze Foto: L. Demuth

Diese Wanderung ist rund zehn Kilometer lang und führt über einfach zu gehende Wege. Eine leichte Steigung ist zu bewältigen. Festes Schuhwerk und ausreichende Verpflegung wird empfohlen.

Der Wanderer verlässt den Bahnsteig über die Gleise und geht auf der gegenüberliegenden Seite in den Wald. Nach ca. 120 Meter folgt links ein kleiner Abzweig (Schild Verbot für Kfz). Hier geradeaus weiter gehen. Der Weg wechselt auf einen kleinen Damm, es geht rechts weiter. Nach ca. 15 Meter den Weg nach links gehen (auf rechter Seite ein Hochstand). Kleine Waldwegkreuzung, auf der rechten Seite ein Hochstand, hier geradeaus weiter.

Bei Erreichen des Querweges (Sandweg) nach rechts gehen. An einer Wegekreuzung, der Sandweg biegt links ab, geradeaus weiter auf dem Grasweg. Bei Erreichen der Landstraße Lüneburg – Bleckede (asphaltiert), diese vorsichtig überqueren (starker Autoverkehr!!) Geradeaus weiter am Waldrand entlang. Am Ende des Weges erreicht man eine Landstraße (asphaltiert), dort geht es rechts weiter. Nach etwa 250 m rechts auf den Parkplatz. Nach wenigen Metern rechts dem ersten Sandweg folgen (bergauf), kleine Gabel links. Es wird ein Sand- / Querweg erreicht, geradeaus sieht man ein großes Schild „Reitwanderkarte“. Links an dem Übersichtsplan (Reitwege) vorbei bergauf gehen. Nach ca. 80 m eine kleine Gabel, links den Hauptweg weiter bergauf. Ein kleiner Weg von links, man geht halbrechts weiter bergauf. Ein kleiner Weg von rechts, nun halblinks weiter bergauf. Linker Hand wird ein Friedhof passiert, weiter gehen bis zum Querweg (Sandweg). Nun nach links abbiegen, am Friedhof vorbei. Nach wenigen Metern auf der linken Seite eine Schutzhütte. Von hier hat man einen schönen Blick in das Urstromtal der Elbe. Der Weg ist nun asphaltiert, der Ortsrand Breetze wird erreicht. Geradeaus weiter bis zur Hauptstraße.

Die Straße vorsichtig überqueren, nach links gehen und nach ca. 15 m rechts abbiegen in Richtung Findlingsgarten Der Weg führt nun bergab, nach wenigen Metern liegt rechter Hand der Findlingsgarten. In der Schutzhütte erläutert eine Zeitspirale die einzelnen Erdzeitalter. Den Findlingsgarten am Ende verlassen und den Sand-/Wiesenweg (Fahrspuren) bergab folgen. Rechts und links sind einige Teiche zu sehen, Überreste der ehemaligen Ziegelei Breetze, hier hat man früher den Ton abgebaut.

Bei Erreichen der Querstraße (asphaltiert) rechts weiter. Hier standen einst die Gebäude der Ziegelei. Am Ende eine kleine Kreuzung, hier links abbiegen in die Straße „Jlenpool“. Der Asphalt endet, es geht weiter über einen Sand-/ Steinweg. Den Weg einhalten, nach dem Ende des Waldes beginnt wieder der Asphalt, wir erreichen den Stadtrand von Bleckede. Am Ende (Querstraße) wird die Landstraße Bleckede – Lüneburg erreicht, hier rechts gehen, stadteinwärts. Auf der linken Straßenseite grüßt das Boot „Uwe“ mit Werbung zur 800-Jahrfeier der Stadt Bleckede. Nach Haus Nr. „43“ links in den Moorweg, Hinweisschild „Bleckeder Moor“ abbiegen (Dieser Weg ist zu empfehlen, wenn man zum Elbschloss gehen möchte, wenn man zum Hafen will, bleibt man auf der Hauptstraße und geht einfach geradeaus weiter). Auf der Straße bleiben, dann in die zweite Straße (Töpferdamm) rechts abbiegen. Willkommen in Bleckede!

 

Rund um Scharnebeck

Domäne in Scharnebevk
Domäne in Scharnebeck. Foto: L. Demuth

Am Haltepunkt Erbstorf verlässt man den HEIDE-ELBE-EXPRESS und folgt der Eisenbahnstrecke in Richtung Bleckede entlang der Erbstorfer Landstraße. Vor dem Elbe-Seiten-Kanal, im Betrieb seit 1976, geht man nach links. Es besteht die Möglichkeit direkt am Kanal bis zum Hebewerk entlang zu gehen. (ca. 25 Minuten).

Am Hebewerk angekommen, steigt man die große Treppe nach unten und unterquert den Kanal. Am Ziel befindet sich ein Informationszentrum. Dieses ist während der Saison von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Besuch ist kostenpflichtig.

Folgen Sie dem Kanal bis zum Anleger, wo die Barkassenfahrt durch das Hebewerk beginnt und endet. Bei Vorlage einer Fahrkarte vom HEIDE-EXPRESS erhält man eine Ermäßigung von 1,00 €.

 

Weiter geht unsere Rundtour in Richtung Adendorfer Straße bis zur Ecke Hauptstraße. In diese Straße geht man nach links, bis zur Ausschilderung St. Marien Kirche. Im Jahre 1253 verlegte man das Zisterzienserkloster St. Marien von Steinbeck bei Bispingen nach Scharnebeck. Dort gelangte es zu hoher Blüte und großem Einfluss. Am 8. Dezember 1367 wurde die dreischiffige Hallenkirche des Klosters fertig gestellt und mit 14 Altären geweiht. Von der alten Klosteranlage sind außer den Umfassungsmauern des ursprünglichen Chores nur noch einige Bögen des Kreuzganges erhalten

 

Hinter der Marienkirche befindet sich die Domäne. Sie ist das einzige ganz erhaltene Gebäude des Zisterzienserklosters in Scharnebeck. Sie wurde im Jahre 1510 aus Eichenfachwerk und Backsteinen im Klosterformat als Speicher erbaut. Von der Domäne kommend geht man in die Mühlenstraße, dann in die Straßen Siedlergarten und Alt Scharnebeck. Am Ende der letzten Straße wendet man sich nach links und geht bis zum Bahnübergang, wo Sie am Haltepunkt Scharnebeck wieder in den HEIDE-EXPRESS einsteigen.

 

Zum Café Erb am Heisterbusch

Café und Schäferei Heisterbusch
Das Café am Heisterbusch Foto: L. Demuth

Wer das auf einer Warft gelegene Café Erb mit angeschlossener Schäferei besuchen möchte, verlässt den Bahnhof Bleckede, in dem er in die Bahnhofstraße nach links einbiegt und dieser bis zur Fr.-Kücken-Str. folgt. Letztere wird überquert und man biegt in die Reimerstwiete ein. Am Ende trifft diese auf die Schlossstrasse. Dort angekommen biegt man nach links ab und erreicht das Elbschloss Bleckede.

 

Am Parkplatz beginnt der ausgeschilderte Wanderweg, der leicht zu begehen ist. Etwa sechs Kilometer Gesamtstrecke sind durch eine beeindruckende Landschaft zurückzulegen. Sehr zu empfehlen ist es, auf dem Deich zurückzugehen und nicht durch das Vordeichgelände.

 

Die Öffnungszeiten des Cafés sind samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Telefon: 05852 / 2497